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RATGEBER "DIE WAHL DER RICHTIGEN KELLE"
Nachfolgend ein paar Tips zur Auswahl der richtigen Kelle :

Die Kellenform :
Die "Mark I" -Kellen sind das gängige Modell für archäologische Zwecke. Diese Kellen sind sehr zuverlässig auf der Grabung. Die Rautenform erlaubt vorsichtiges Graben bei harten Böden durch Benutzen der seitlichen Kanten.  Die W.H.S. -Kellen sind ebenfalls rautenförmig, wie das "Mark I" - Modell. Aus Grossbritannien importiert gelten sie als die "Rolls Royce" unter den europäischen Kellen. Ihr Ruf geht in die Zeit zurück, als sie einzeln von Archäologen bei Londonbesuchen auf den Kontinent mitgebracht wurden.... Diese Kellen vereinbaren Rautenform und Klingenstärken von 1,5 mm, die sie zu sehr leistungs- und widerstandsfähigen Werkzeugen machen, vor allem bei harten Böden oder steinigen Zonen. 

Die "Mark II" -Kellen sind "spitze Katzenzungen". Bei gleicher Grösse besitzen diese tropfenförmigen Kellen eine grössere Aktionsfläche im Vergleich zu den rautenförmigen Kellen. Aufgrund der abgerundeten Ecken besteht vor allem für Anfänger keine Gefahr, die archäologischen Schichten zu beschädigen, wie dies bei den "Mark I" oder "Mark III" - Kellen der Fall sein könnte. Die "Mark II"-Kellen haben eine mächtigere Klingenstärke als die "Mark I" -Kellen und eignen sich daher auch für steinige Fundstellen.

Die "Mark III" -Kellen sind dreiecksförmig und besitzen die grösste Aktionsfläche. Die scharfen Ecken können beim Abtragen von harten Schichten hilfreich sein. Wie bereits die "Mark II"-Kellen sind sie gegenüber den "Mark I"-Kellen dicker und daher auch für steinige Fundstellen geeignet.

Die Klingenlänge :
Für einen optimalen Einsatz in der Archäologie sollte die Länge des Blattes zwischen 7 cm und 14 cm liegen. Unter 7 cm, ist ein Spachtel  vorzuziehen. Mit einer mehr als 14 cm langen Kelle mühen Sie sich unnötig ab und würden besser ein Zieheisen verwenden.

Die Klingenstärke richtet sich nach der Beschaffenheit der Böden :
Eine dünne Klinge "tönt". Bei lehmig-sandigen Böden lassen sich Schichtwechsel durch die von der Klinge vermittelten Vibrationen erfühlen. Für steinige Zonen hingegen ist eine dünne Klinge weniger geeignet, da sie sich schneller abnutzt.
Eine dickere Klinge ist "stumm", sie übermittelt keine Vibrationen und Sie können so kaum Schichtwechsel erfühlen. Die Klingenstärke bewährt sich jedoch beim Freilegen von steinigen Zonen.